Auto Hybrid Technik

Die Technik der Hybrid-Autos, welche mindestens zwei Motoren und eine zusätzliche Batterie haben.

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Wie funkioniert ein Hybrid-Auto?

Man muss bei Hybrid-Autos grundsätzlich in drei Kategorien unterscheiden und zwar gibt es Mikrohybride, die lediglich die Starterbatterie aufladen durch Bremsenergierückgewinnung und die eine Motor-Stopp-Start-Funktion haben, wie z.B. der 1er BMW ab Modelljahr 2007. Desweiteren gibt es sogenannte Mildhybride, diese haben einen zusätzlichen Antrieb in Form eines kleinen Elektromotors, der für den Start beim Anfahren genutzt wird und dadurch dem Verbrennungsmotor sonst nötige Arbeit abnimmt, und der seine Energie bereits aus einer zusätzlichen Batterie bezieht, die durch Bremsenergierückgewinnung wieder aufgeladen wird. Hier ist der Honda Civic IMA zu nennen, der schon fast ein Vollhybride ist. Und dann gibt es die Vollhybride, die wie der Mildhybride funktionieren, aber einen wesentlich stärkeren Elektromotor haben, der dem Verbrennungsmotor beim Toyota Prius zum Beispiel nahezu ebenbürtig ist. Beim Prius II (Modell 2004) hat der Elektromotor 68 PS und der Verbrenner 78 PS. Mit dem Elektromotor allein kann man schon bis 48 km/h fahren und darüber hilft er dem Verbrennungsmotor, selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Doch es muss nicht nur sparen sein. Wer den Luxus oder Geschwindigkeit liebt kann zum Beispiel im Lexus 600h mit 445 PS und Hybridantrieb durch die Landschaft düsen und hat trotzdem nur einen kombinierten Verbrauch von 9,3 l/100km. Mittlerweile gibt es auch sogenannte Plugin-Hybride, diese sind ein weiterer Schritt in Richtung reines Elektrofahrzeug, da diese eine größere Batterie haben und es auch ermöglichen diese von einer externen Quelle zu laden. Dies kann das öffentliche Stromnetz sein, aber auch Insellösungen die aus zum Beispiel Wind und Sonne ihre Energie schöpfen. Der klare Vorteil gegenüber reinen Elektrofahrzeugen ist, dass sie auch weiterhin mit Benzin fahren können und auf längeren Strecken oder bei höherer Geschwindigkeit auch müssen. Aber so lange es noch nicht genügend E-Tankstellen gibt oder auch die Produktion des Stroms noch kostspielig ist wird der Ausbau sicher noch einige Zeit brauchen. Für diese Übergangszeit ist ein Hybridauto genau das Richtige!

Bleiben wir beim 2004er Toyota Prius dessen Antriebstechnik sich nicht im Prinzip von dem des ersten Modells aus dem Jahr 1997 und auch nicht von den heutigen Modellen unterscheidet. Natürlich wurden über die Jahre die Elektromotoren und Verbrennungsmotoren immer leistungsfähiger und noch zuverlässiger, aber die folgend beschriebene Technik bleibt die gleiche. Beim Prius gibt es ein Planetengetriebe, welches kreisförmig gleichzeitig durch beide Motoren angetrieben werden kann. Zudem bietet es den Vorteil so auch leicht die Schubkraft des Autos beim Ausrollen und zur Aufladung der Batterie nutzen zu können, da ein Generator noch zusätzlich mitlaufen kann, d.h. es gibt Konstellationen beim Fahren z.B. Kolonne auf der Autobahn, bei der der Elektromotor, der Verbrenner den Wagen antreiben und gleichzeitig der Generator noch überflüssige Energie oder Schubkraft abfängt und damit die Batterie auflädt. Natürlich sind die Anfahrtsmodi leichter zu erklären, indem der Elektromotor mit Strom aus der Batterie den Wagen erst alleine und dannn mit Hilfe des Verbrenners antreibt. In den meisten Hybridautos gibt es auch einen reinen Elektrofahrmodus, in diesem wird das Auto angewiesen auch nur mit Strom zu fahren. Ich nutze diesen Modus meist, wenn ich weiß, dass ich mich die nächsten Minuten nur noch sehr langsam bewegen werden, zum Beispiel im Stop-And-Go in der Rush-Hour oder im Wohngebiet mit 30er-Zonen und Spielstraßen. Zur besseren Veranschauung der Technik und Fahrmodi sollte das folgende Video dienen:

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